
Warum sich Alpaka anders anfühlt
Alpakawolle vereint zwei Eigenschaften, zwischen denen man sich bei Wolle sonst oft entscheiden muss: eine Weichheit, die an Kaschmir erinnert, und die Strapazierfähigkeit von Lammwolle. Sie fühlt sich auf der Haut wunderbar weich an, ist atmungsaktiv und wird beim Tragen immer angenehmer. Da Alpakafasern kein Lanolin enthalten, empfinden auch viele Menschen, die Schafwolle schlecht vertragen, sie als sehr hautfreundlich.
Wir verarbeiten verschiedene Qualitäten für verschiedene Zwecke. Alpaka in der Qualität „Fine Special“ ist unsere strapazierfähigste Faser. Baby-Alpaka ist die weichste. Der Name bezeichnet die feinere Qualitätsstufe, nicht das Alter des Tieres. Welche Qualität wir wählen, hängt von Struktur und Dichte des Strickbildes ab, damit jedes Produkt das Garn bekommt, das am besten zu ihm passt.

Aus dem Hochland der Inka
Im Inkareich war Alpakawolle Königen und Adligen vorbehalten. Kein Wunder: Nur wenige Naturfasern fühlen sich auf der Haut so weich, so warm und so unaufdringlich luxuriös an.
Auch Jahrhunderte später genießt das Alpaka in Peru hohes Ansehen, kulturell, historisch und wirtschaftlich. Die Herden weiden frei im Hochland der Anden und werden nur zur Schur zusammengetrieben.

Behutsam mit dem Boden
Die Alpakahaltung geht schonender mit dem Land um als die Haltung von Schafen oder Kaschmirziegen. Alpakas haben weiche, gepolsterte Sohlen statt Hufen und verursachen daher keine Bodenerosion durch Trittschäden. Beim Grasen reißen sie die Gräser nicht mit den Wurzeln aus.
Die Schur gehört zur Pflege der Tiere und dient nicht nur der Wollgewinnung. Mit einem vollen Vlies würde ein Alpaka im Sommer gefährlich überhitzen. Alpakawolle ist immer mulesingfrei.








